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25.7.05 12:49


AUSTRALIEN 29.7.-21.8.2005



16.8. Port Douglas / Great Barrier Reef
Mit *Quicksilver Connections* zum Great Barrier Reef! Die Tour fuehrte auf einem grossen 80-Personen Katamaran 70 km weit raus bis zum aeusseren Rand des Riffes. Eine verdammt schaukelige Angelegenheit, obwohl wir zum Glueck super Wetter hatten. Das Schnorcheln war ganz toll, sehr schoene Fische (vor allem ein echt Grosser, der sich vor uns in einer Hoehle versteckt hat..) - eigentlich sah es ziemlich genau so aus wie im Aquarium in Townsville. Sehr eindrucksvoll, wenn man eine Ewigkeit uebers offene Meer gefahren ist und dann ploetzlich so weit da draussen dass Riff auftaucht mit kunterbuntem, wimmelndem Leben bis fast an die Wasseroberflaeche.

15.8. Cape Tribulation
Ab Port Douglas Tagesausflug bis zum Cape Tribulation, dem noerdlichsten Punkt, der noch ohne Vierradantrieb erreichbar ist. Wildromantische Gegend, wo *Regenwald und Riff zusammentreffen*. Der Wald ist in der Tat eindrucksvoll und waechst ueber der kleinen Strasse schon fast zu einem Tunnel zusammen. Ueberall stehen Schilder *Cassowary Crossing*. Cassowarys sind extrem seltene, seltsame Voegel: Straussengross, schwarze Federn die eher wie Fell aussehen und die Haut hinten am Hals ist leuchtendrot und irgendwie wuermchenartig - wie aus einem Splatterfilm. Aber sie sind wie gesagt extrem selten und wir haben keinen gesehen.
Auf jeden Fall ist Cape Tribulation eine tolle Gegend, wunderschoene Straende und wir hatten einen schoenen Tag dort!

14.8. Atherton Tablelands
Weiter gehts nach Norden in Richtung Port Douglas. Wieder mal haben wir den Kuestenhighway verlassen und stattdessen die laengere aber landschaftlich interessantere Inlandsroute durch die Atherton Tablelands genommen.
Die Gegend ist huegelig und total gruen - man merkt, dass wir uns der regenreiche Tropenzone naehern. Es sieht streckenweise fast ein bisschen aus wie in Irland. Diese Gegend ist nicht *Cattle Country* sondern *Dairy Country* - alles voller Milchkuehe und den dazugehoerenden Molkereien.
Dazu natuerlich dass schon seit Mackay allgegenwaertige Zuckerrohr mit den typischen kleinen, niedlichen Schmalspurbahnen, auf denen das Zuckerrohr transportiert wird.
Ueberall in den Atherton Tablelands gibt es malerische Wasserfaelle, 2 davon haben wir uns angeguckt: die Millaa Millaa Falls und die Wasserfaelle in der Finch Hatton Gorge (fuer die unser Camper todesmutig 3 Fluesse auf Furten durchpfluegen musste).
19.8.05 12:28


13.8. Townsville
Nach den ereignisreichen Tagen auf See haben wir heute einen faulen Camper-Tag. Entlang der Promenade *The Strand* bereitet sich Townsville auf das Event des heutigen Nachmittags/Abends vor: Die grosse Parade *Living Heroes* fuer die Kriegsveteranen inkl. unzaehliger gegrillter Steaks, Bier und Feuerwerk am Strand. Gerade sassen wir noch draussen im Cafe und es sind die ganze Zeit begeisterte Menschen in Panzern und aehnlichem an uns vorbeigefahren...


10.8.-12.8. Airlie Beach / Segeltoern Whitsunday Islands
Die letzten drei Tage waren wir auf See! Auf diesem schoenen Boot:
Airlie Beach, Startpunkt der Tour, ist ein kleiner Backpackerort und bildet quasi das Tor zu den Whitsunday Islands. Bei unserer Ankunft waren wir erstmal verwirrt von der unglaublichen Vielfalt der Touranbieter: zwischen 7 Tagen Kreuzfahrt bis zu einem Tag Dampfer-Ausflug kann man alles buchen. Bis zum naechsten Morgen hatten wir uns orientiert und konnten noch einen sehr guten Last-Minute-Deal fuer einen 2-Tage-2-Naechte Toern auf der Segelyacht *Eureka* machen. 2 Stunden spaeter ging es dann auch schon an Bord. Insgesamt waren wir 12 Gaeste und 3 Mann Besatzung. Skipper und Crew waren sehr nett und bemueht - und cooool, sie sind auf dem Deckel der Getraenkekiste Wasserski gelaufen!

Die Eureka 2 ist eigentlich ein richtig schnelles Boot (faehrt auch bei grossen Rennen mit) - wenn WIND ist... dies war in unserem Fall nicht der Fall, vielmehr hatten wir 3 Tage lang spiegelglatte See. So war das Ganze eher eine Sun-and-Beach-Verantstaltung als besonders sportlich.. aber trotzdem sehr schoen und es hatte den Vorteil, dass ich meine Vorraete an Seekrankheitstabletten nicht einsetzen musste.

Wichtigstes Ziel aller Segeltouren in dieser Region ist Whitehaven Beach:

Nach ein paar Strunden am Strand waren wir noch in verschiedenen Buchten schnorcheln und haben auf der Fahrt immer wieder mal Wale gesichtet. Am schoensten war eine Walmutter+Kalb, die wir abends kurz vor Sonnenuntergang richtig lange beobachten konnte, weil sie gerade das Kalb gesaeugt hat. Sehr romantisch, Wal vor Sonnenuntergang!

8.-9.8. Eungella Nationalpark
Ein sehr empfehlenswerter Abstecher ins Inland (ca. 100 km landeinwaerts von Mackay) ist der Eungella Nationalpark. Ein schoenes Regenwaldgebiet auf ca. 700 m Hoehe - mit guter Chance auf Schnabeltier-Sichtungen!
Eungella bedeutet uebersetzt *Das Land der treibenden Wolken* und in der Tat sah das Wetter mehr als bedenklich aus, als wir dort ankamen - wolkig, regnerisch und nicht gerade warm. Aber das Wetter wechselt hier schnell und am naechsten Morgen konten wir beim Fruehstuck beobachten, wie sich nach und nach die Wolken gelichtet haben und dieser schoene Blick ins Tal auftauchte:

Es wurde dann noch ein richtig schoener, sonniger Tag und wir haben tatsaechlich die Sensation des Parkes, das Schnabeltier (Platypus) gesichtet. Und Kakadus! Erst dachten wir, die weissen Voegel die sich da in Massen in und um einen verlassenen Kuhstall tummelten, waeren vielleicht doch nur verirrte Moewen oder sowas. Aber als ich mich dann mit meiner Kamera angepirscht habe, sind tatsaechlich einige 100 wunderschoener Kakadus wie eine weisse Wolke kreischend aus dem Stall hervorgestoben!
13.8.05 08:07


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